Begabtenförderung und Hochbegabtenförderung für Sprache - Beratung zu Hochbegabung, Intelligenztest und Hochbegabtenförderung

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Begabtenförderung und Hochbegabtenförderung für Sprache

Kursangebot
Begabtenförderung Sprache


Begabten- und Hochbegabtenförderung
Schwerpunkt: Sprache

Schon mal ein Gedicht geschrieben?
Nein? Dann wird es aber höchste Zeit. Ach so: Du denkst, Gedichte sind etwas für hobbylose Auswendiglerner. Für hoffnungslose Langweiler. Völlig uncool
?

Dann lass dich überraschen. Dichte und experimentiere. Mit Sätzen und Silben.
Mit dem Stift und dem Mikrofon. Schreibe und inszeniere DEIN Gedicht. Und du wirst sehen:
Gedichte sind Gefühl und Experiment. Gedichte sind anspruchsvoll und aufregend. Gedichte sind
extrem und cool – extrem cool.

Die Begabtenförderung mit dem Schwerpunkt Sprache ist für die Kinder entwickelt worden, die eine Begabung im Bereich Sprache zeigen. Damit ist nicht das Erlernen oder das Vertiefen einer Fremdsprache gemeint oder eine Sprachförderung im Sinne eines Aufbaukurses.

Warum Gedichte wichtig sind

Die Sprache eines Menschen ist sein Schlüssel zur Welt. Je differenzierter das sprachliche
Instrumentarium, desto differenzierter ist auch die Wahrnehmung der Wirklichkeit.

Gedichte wiederum gehören zu den frühesten sprachlichen Erfahrungen eines Menschen. Egal ob der zärtliche gesungene Dreiklang von „La – Le - Lu“ das Kind in den Schlaf wiegt, ob „Schlaf, Kindlein schlaf“ seine Träume bewacht oder ob „Backe, backe Kuchen“ es zur Eroberung und Begreifen neuer Welten auffordert - die Sprache kommt für das Kleinkind oft rhythmisch, melodisch und gereimt daher. Und so haben Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter noch ein ganz unbefangenes, natürliches und unmittelbares Verhältnis zu Gedichten.

Leider verlieren Kinder mit zunehmender Entwicklung diesen unmittelbaren Zugang. Mit
Beginn der Sekundarstufe erscheint den meisten die Lyrik bereits als eine künstliche, lebensferne, schwer zugängliche Kunstform. Kein Wunder, werden die Schüler doch schon im fünften Schuljahr mit lauter Fachbegriffen versehen und sehen bald vor lauter Daktylen, Anaphern oder Reimformen die poetische Welt nicht mehr.

Dabei bieten gerade Gedichte aber als besonders kurze und einprägsame Textform schon ganz kleinen Kindern die elementare Erfahrung eines Zusammenhangs zwischen Sprache und Welt. Durch Gedichte erfahren sie, dass sich hinter wenigen, kurzen Sätzen große Geschichten verbergen können, dass man sich in den Stimmungen und Gefühlen Anderer wiedererkennen kann und dass auch die Sprache eine Melodie, einen Rhythmus hat.

Inhalt der Kurse

Die Kinder werden lernen:
erstens, in einen Dialog mit dem poetischen Text zu treten.
zweitens, den Rhythmus und das Reimschema eines Gedichts zu erfassen.
drittens, zu erfassen, wie ein Gedicht aufgebaut ist.
viertens, Metaphern zu erkennen und selbst zu erfinden.
fünftens, im Gedicht eine normale Spracherfahrung zu sehen, kein esoterisches Gebilde.
sechstens, sich die Freude am sprachschöpferischem Unsinn, am Reim und am Rhythmus
zu erhalten.
siebtens, selbst Gedichte zu schreiben.
achtens, individuelle Zugriffsweisen auf Gedichte sowie ungewöhnliche Idee zu
entwickeln und umzusetzen.

Methodik

  • Lesen und lautes Sprechen von Gedichten (unter Einsatz von Musikinstrumenten)

  • Memorieren, auch von längeren Gedichten (Die Bedeutung des Memorierens als Sicherung komplexer Textstrukturen wurde leider in der Vergangenheit unterschätzt. Der Vorgang des Auswendiglernens ist ein sehr komplexer. Schließlich müssen sie Kinder sich erst einen Begriff vom Inhalt des Textes machen, diesen Inhalt in einzelne Handlungsschritte einteilen, das Reimschema erfassen und schließlich für sich selbst kleine „Eselsbrücken“ bilden, um die Reihenfolge der Verse im Vortrag sicher wiedergeben zu können. Während des Vortrages müssen sie darüber hinaus auch einige Regeln beachten: z.B. langsames, betontes Sprechen; Pausen an den richtigen Stellen einlegen; Variieren der Lautstärke; unterstützende Mimik etc.)

  • theaterpädagogische Übungen

  • Darstellen von Gedichten in Form von kleineren Szenen (sowohl pantomimisch als auch mit Einsatz von Sprache)

  • Nacherzählen von Gedichten in Texten und Bildern

  • Übungen zum Ent-Rätseln von Sprachbildern durch das Lösen von Rätseln und das Entwerfen eigener Sprachrätsel

  • Zusammensetzung isolierter Sätze zu einem fertigen Gedicht. Erläuterung der eigenen Vorgehensweise und Erklärung des Ergebnisses (=Anleitung zur Reflexion der eigenen Arbeitsschritte)

  • Diskussionen über inhaltliche Aspekte/Austausch eigener Interpretationsideen

  • Experimentieren mit Buchstaben, Wörtern und Sätzen

  • Präsentation der Ergebnisse (z.B. als Buch, Mäusekino, Spiel, Hörspiel etc.)


Voraussetzung für Teilnahme an der Begabtenförderung Sprache


Für die Teilnahme an der Begabtenförderung mit Schwerpunkt Sprache ist die Durchführung eines Intelligenztests obligat.


Termine und Kosten

Der
Kurs Begabtenförderung Sprache findet an folgenden Tagen statt:

Donnerstags 15.00 bis 16.00 Uhr (Kosten: 72 € pro Monat inkl. Mwst. und Materialien); Alter 5 bis 8 Jahre
Donnerstags 16.15 bis 17.45 Uhr (Kosten: 115 € pro Monat inkl. Mwst. und Materialien); Alter 7 bis 12 Jahre

Anmeldungen nehmen wir ab sofort entgegen (Kontakt).

Das gesamte Kursprogramm erhalten Sie hier.

Hochbegabtenförderung Sprache
 

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